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8 Gefahren um die sich Mütter mit Babys besonders sorgen

Mütter Baby SorgenEltern zu werden ist für viele eine sehr aufregende, gleichzeitig aber oftmals auch beängstigende Erfahrung. Besonders bedeutende Dinge und Erlebnisse erfordern oft harte Arbeit, Engagement und Mut. Elternschaft ist genau das – eines steht jedoch fest: Sie werden diese Herausforderungen meistern.

Insbesondere Mütter erleben die ersten Lebensmonate- und Jahre besonders intensiv, da die besondere Verbindung zwischen Mutter und Kind oft auch Ängste erzeugt, die manchmal irrational und in anderen Fällen wiederum weise und instinktiv sind. Folgend wollen wir uns daher 8 diskussionswürdigen Gefahren und Ängsten von Müttern stellen:

1) Plötzlicher Kindstod

Nahezu alle werdenden Eltern haben schon vom sogenannten plötzlichen Kindstod gehört, und haben versucht zu verstehen, was genau hinter diesem unheimlichen Begriff steht. Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein mögliches, aber extrem seltenes Ereignis, bei dem das Baby aufgrund einiger erschwerender Faktoren mitten in der Nacht aufhört zu atmen. Es gibt definitiv Möglichkeiten, das Risiko eines solchen Geschehens signifikant zu senken, wie z.B. mit dem Baby ein Zimmer (aber nicht das Bett) zu teilen, Kissen, Kuscheltiere, Nestchen und dicke Decken nicht in der Krippe zu lassen und idealerweise einen Babyschlafsack statt einer Bettdecke zu verwenden.

Babys sind so klein und empfindlich und lernen gerade erst zu atmen! Wenn Sie als Mutter dafür sorgen, dass nichts diesen Prozess behindern kann, während Ihr Baby schläft, können Sie erheblich zur Risikominimierung beitragen. Wenn Sie sich über den plötzlichen Kindstod informieren, werden Sie rasch sehen, dass die Einnahme einer aktiven Rolle für den Schutz Ihres Babys besonders relevant ist.

2) Schlafentzug

Liebe Mütter: Schlafentzug ist gefährlich für Ihr Baby – und damit meinen wir in erster Linie Ihren Schlaf! Ein Baby braucht eine Mama, die stets aufmerksam und präsent ist. Dies ist natürlich eine enorme Herausforderung, welche insbesondere für alleinerziehende Mütter oftmals nicht ganz leicht zu bewältigen ist. Ein wesentlicher Ansatz ist hier, ein Gutenacht-Ritual zu etablieren um ihr Baby dadurch so früh wie möglich an ein angemessenes und gesundes Schlafverhalten zu gewöhnen. Dies wird zwar vermutlich nicht von heute auf morgen gelingen und geht in der Regel mit einigen mühsamen Nächten einher, kann aber auf lange Sicht sehr positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind haben. Neben geeigneten „Still-Taktiken“ können auch sogenannte White Noise Maschinen für Babys Erfolge bringen. Dabei handelt es sich um Geräte, über die beruhigende natürliche Geräusche, wie zum Beispiel Herzschlag, Regentropfen oder eben weißes Rauschen, abgespielt werden können.

3) Stets für alle Situationen vorbereitet sein

Sind wir auch wirklich für alle möglichen Situationen gut genug vorbereitet? Diese Frage stellen sich Eltern regelmäßig, und die Antwort darauf kann wohl nie wirklich zufriedenstellend sein. Es werden immer wieder Situationen eintreten, mit denen man nicht gerechnet hätte. Unserer Ansicht nach ist die beste Strategie, sich auf die jeweils momentane Aufgabe zu fokussieren. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Baby und seine unmittelbaren Bedürfnisse. Zahllose zusätzliche Baby Produkte und Baby-Hilfsmittel können zu einer Ablenkung von dem werden, was Ihr Baby wirklich braucht: Ihre Aufmerksamkeit. Seien Sie jeden Tag für Ihr Baby präsent und geben Sie ihm so viel Aufmerksamkeit wie möglich.

4) Gefährliche Produkte und Gefahren im Haushalt

Neben unzähligen potentiellen Gefahren im Haushalt gibt es auch viele Babyprodukte, sowohl neue als auch alte, die für Ihr Baby potentielle Risiken bergen können. So können beispielsweise gewisse Lauflernhilfen, Badewannensitze oder Laufställe unter Umständen zur Gefahr werden. Nestchen, Decken und Plüschtiere verzieren zwar das Bettchen, stehen aber unter das Risiko von SIDS zu erhöhen. Achten Sie daher stets auf Güte- bzw. Qualitätssiegel wie das GS-Zeichen oder das Öko-Tex Standard 100 Siegel. Darüber hinaus ist es auch empfehlenswert auf Produktbewertungen von Eltern, Testberichte und Verbrauchertests als Informationsquelle zurückzugreifen.

5) Weiche Stellen am Babykopf

Neugeborene besitzen bekannterweise noch keine vollständig geschlossene Schädeldecke. In Bereichen, an welchen drei Knochenplatten des Schädels noch nicht vollständig aneinander angrenzen, befinden sich besagte weiche Stellen. Viele Eltern stellen sich die Frage inwieweit die weichen Stellen am Kopf ihres Babys gefährdet sind. Diese Sorge ist zwar nicht ganz unbegründet, wird jedoch oftmals überbewertet, da auch die weichen Schädelteile relativ belastbar sind. Natürlich sollten Sie den Kopf Ihres Babys um jeden Preis schützen, aber: ein Baby ist keine Porzellanpuppe. Sie können den Kopf Ihres Babys nach Belieben streicheln und küssen. Mit der Zeit wachsen die Knochenstrukturen auch zusammen – der endgültige Verschluss erfolgt nach etwa eineinhalb bis (spätestens) drei Jahren.

6) Das Baby baden

Baden ist wichtig und macht Spaß, jedoch muss dabei stets mit Vorsicht und ständiger Aufmerksamkeit durchgeführt werden. Babybadewannen, Badewannensitze und andere Hilfsmittel können bei richtiger Anwendung eventuellen Gefahren vorbeugen, dennoch sollten Sie Ihr Baby niemals unbeaufsichtigt lassen. Wenn der Windelbereich, Gesicht und Hände regelmäßig gewaschen werden, sollte für Neugeborene 2-3 maliges Baden pro Woche ausreichend sein. Ältere Babys können auch täglich gebadet werden. Als ideale Badezeit gelten 5 bis 10 Minuten. Das Wasser selbst sollte idealerweise eine Temperatur zwischen 37° und 38°C haben, damit das Kind nicht auskühlen oder überhitzen kann. Die Zugabe von Badezusätzen sollte nur unter Bedacht vorgenommen werden. Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen außerdem stets einen funktionstüchtigen Badethermometer.

7) Angst vor Impfungen

Treffe ich die richtige Entscheidung, wenn ich mein Kind impfe? Dies ist eines der besonders kontrovers diskutierten Themen. Der Grund für diese Unsicherheit liegt auch in immer wiederkehrenden Meldungen in welchen der Plötzliche Kindstod mit Impfungen in Verbindung gebracht werden. Die Gründe der Impfgegner liegen natürlich nicht nur in diesem vermeintlichen Zusammenhang, sondern auch in anderen möglichen Komplikationen.
Dennoch, jeder Kinderarzt wird ihnen sagen, dass Impfungen sehr wichtig sind, denn die Krankheiten, vor denen sie schützen sollen, können schon relativ früh ausbrechen und im Kindesalter sehr gefährlich sein. Dies gilt sowohl für seltene Krankheiten als auch gängigere Erkrankungen. Lassen Sie sich eingehend von ihrem Kinderarzt über die Vor- und Nachteile einzelner Impfungen aufklären und wägen Sie Risiken und Nutzen sorgfältig ab.

8) Gemeinsames Schlafen im Bett

Die Befürworter für ein gemeinsames Schlafen im gleichen Bett (Bed-Sharing) weisen meist auf die starke Bindung hin, die Sie dadurch mit Ihrem Baby vorteilhaft entwickeln können. Grundsätzlich gibt es, ausgehend von den SIDS-Risikofaktoren, bezüglich der gemeinsamen Nutzung eines Bettes, verschiedene Standpunkte. Befürworter und Gegner des sogenannten „Bed-Sharings“ sind sich jedoch in einem Punkt einig, und zwar, dass Babys zumindest in den ersten 6 Lebensmonaten im eigenen Bett, welches idealerweise im Elternschlafzimmer aufgestellt ist, schlafen sollte.

 

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